Es ist geschafft! Ihr wart großartig!

Ausverkauft an beiden Abenden! Die Aufregung stieg bis uns Unermeßliche und bis zum letzten Moment musste noch an der Technik gebastelt werden. Aber als das Licht auf der Probebühne des Theater Strahl ausging und Lydias Stimme den Raum erfüllte, konnte man die geballte Konzentration spüren. Ihr wart so großartig!

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(Fotos: Niko Dragoudakis)

 

Toi toi toi!

Morgen ist es soweit: die Premiere des Jugendstücks “Unser Lied – die Aufführung” steht vor der Tür.

Liebe Leute, ihr wisst, die Generalprobe muss schlecht werden. Könnt ihr auch “schlecht”? ;-)

“Keine halben, wir machen – GANZE SACHEN!”

Endlich! Vangelis Hatziyannidis zu Gast in Berlin

Vangelis Hatziyannidis bei seiner Lesung am 15. April 2015 in der Griechischen Kulturstiftung, Berlin

Vangelis Hatziyannidis bei der Lesung am 15. April 2015 in der Griechischen Kulturstiftung, Berlin

Die letzten Ostereier waren gerade erst gefunden, da stand schon das nächste Geschenk vor der Tür: Vangelis Hatziyannidis besuchte uns endlich im Rahmen unseres Projekts in Berlin! Wie aufregend das alles, denn am 15. April konnten wir außerdem zum ersten Mal unser schauspielerisches Talent bei der Lesung in der Griechischen Kulturstiftung unter Beweis stellen und das erste Jugendstück Griechenlands überhaupt in der deutschen Übersetzung “Am Bildschirm Licht” in einer Szenischen Lesung präsentieren: Franka, David und Lydia – ihr wart so großartig!

David, Franka und Lydia, Szenische Lesung "Am Bildschirm Licht" von Vangelis Hatziyannidis, Griechische Kulturstiftung, Berlin

David, Franka und Lydia, Szenische Lesung “Am Bildschirm Licht” von Vangelis Hatziyannidis, Griechische Kulturstiftung, Berlin

Doch es wurde nicht nur gespielt, sondern auch gearbeitet! Vangelis besuchte uns zwei Mal bei den Proben in der Hellenischen Gemeinde und sprach lange mit uns über die Figuren aus seinem Stück Ενα τραγούδι (Unser Lied).

Vangelis Hatziyannidis zu Besuch in der Hellenischen Gemeinde, Berlin, 16. April 2015

Vangelis Hatziyannidis zu Besuch in der Hellenischen Gemeinde, Berlin, 16. April 2015

Vielen Dank, Vangelis, für all Deine Ideen und Gedanken – vielleicht sehen wir uns ja das nächste Mal in Athen … ?

We proudly present: Die erste Szene von Ενα τραγούδι!

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Die erste Szene unserer Übersetzung von Vangelis Hatziyannidis Stück Ενα τραγούδι (Ein Lied) – ist fertig! “Nase hoch beim Übersetzen” haben wir von der großen Dostojewski-Übersetzerin Swetlana Geier gelernt: Genau lesen, Satzsinn und Satzrhythmus aufnehmen und dann Nase hoch und hinein ins Deutsche! Ein Prozess wie auf dem Theater: laut lesen, immer wieder, den Satz hören und im Raum stehen lassen, verändern, Wörter suchen und Wörter finden, Sprache formen, Sprache verstehen. Weiter geht’s …

 

 

 

 

                                                            

Nichts ist unmöglich! – Meine Arbeit als Regieassistentin

Von Lydia Anastasopoulou

Früher dachte ich, dass man studieren muss, bevor man so eine tolle Stelle bekommt, aber es geht auch anders. Das mag für euch seltsam und unglaublich klingen, aber es ist einfacher, als ihr denkt.

Der Anfang wird einem sehr leicht gemacht, da man von der Regisseurin Anweisungen bekommt, Notizen zu machen, Mailadressen der anderen aufzuschreiben und ihnen Bescheid zu sagen, wann sie Probe haben. So hat man auch schon den ersten Teil dieses „Studiengangs“ geschafft!

Seht ihr? So einfach geht es. Genau das mache ich auch.

Später kann man dann ohne Anleitung darauf achten, wie die anderen spielen, was man verbessern, was man anders machen könnte. Dann ist auch der andere Teil des „Studiengangs“ geschafft! Auf dem Weg zu dieser Arbeit kann man so viel lernen –und zum Schluss hat man das Gefühl, studiert zu haben!

Also wartet nicht, bis ihr alt genug seid, um zu studieren!

Es macht einfach so viel Spaß, mal nicht selbst zu spielen, sondern den anderen zuzuschauen. Machen sie das richtig? Sollte man was ändern? Das sind die häufigen Fragen einer Assistentin. Und am besten ist es, wenn die Regieassistentin sagt, was sie denkt, egal, ob es falsch oder richtig ist. Im Theater gibt es so etwas nicht. Das ist auch das Coole daran!