Nichts ist unmöglich! – Meine Arbeit als Regieassistentin

Von Lydia Anastasopoulou

Früher dachte ich, dass man studieren muss, bevor man so eine tolle Stelle bekommt, aber es geht auch anders. Das mag für euch seltsam und unglaublich klingen, aber es ist einfacher, als ihr denkt.

Der Anfang wird einem sehr leicht gemacht, da man von der Regisseurin Anweisungen bekommt, Notizen zu machen, Mailadressen der anderen aufzuschreiben und ihnen Bescheid zu sagen, wann sie Probe haben. So hat man auch schon den ersten Teil dieses „Studiengangs“ geschafft!

Seht ihr? So einfach geht es. Genau das mache ich auch.

Später kann man dann ohne Anleitung darauf achten, wie die anderen spielen, was man verbessern, was man anders machen könnte. Dann ist auch der andere Teil des „Studiengangs“ geschafft! Auf dem Weg zu dieser Arbeit kann man so viel lernen –und zum Schluss hat man das Gefühl, studiert zu haben!

Also wartet nicht, bis ihr alt genug seid, um zu studieren!

Es macht einfach so viel Spaß, mal nicht selbst zu spielen, sondern den anderen zuzuschauen. Machen sie das richtig? Sollte man was ändern? Das sind die häufigen Fragen einer Assistentin. Und am besten ist es, wenn die Regieassistentin sagt, was sie denkt, egal, ob es falsch oder richtig ist. Im Theater gibt es so etwas nicht. Das ist auch das Coole daran!