We proudly present: Die erste Szene von Ενα τραγούδι!

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Die erste Szene unserer Übersetzung von Vangelis Hatziyannidis Stück Ενα τραγούδι (Ein Lied) – ist fertig! “Nase hoch beim Übersetzen” haben wir von der großen Dostojewski-Übersetzerin Swetlana Geier gelernt: Genau lesen, Satzsinn und Satzrhythmus aufnehmen und dann Nase hoch und hinein ins Deutsche! Ein Prozess wie auf dem Theater: laut lesen, immer wieder, den Satz hören und im Raum stehen lassen, verändern, Wörter suchen und Wörter finden, Sprache formen, Sprache verstehen. Weiter geht’s …

 

 

 

 

                                                            

Nichts ist unmöglich! – Meine Arbeit als Regieassistentin

Von Lydia Anastasopoulou

Früher dachte ich, dass man studieren muss, bevor man so eine tolle Stelle bekommt, aber es geht auch anders. Das mag für euch seltsam und unglaublich klingen, aber es ist einfacher, als ihr denkt.

Der Anfang wird einem sehr leicht gemacht, da man von der Regisseurin Anweisungen bekommt, Notizen zu machen, Mailadressen der anderen aufzuschreiben und ihnen Bescheid zu sagen, wann sie Probe haben. So hat man auch schon den ersten Teil dieses „Studiengangs“ geschafft!

Seht ihr? So einfach geht es. Genau das mache ich auch.

Später kann man dann ohne Anleitung darauf achten, wie die anderen spielen, was man verbessern, was man anders machen könnte. Dann ist auch der andere Teil des „Studiengangs“ geschafft! Auf dem Weg zu dieser Arbeit kann man so viel lernen –und zum Schluss hat man das Gefühl, studiert zu haben!

Also wartet nicht, bis ihr alt genug seid, um zu studieren!

Es macht einfach so viel Spaß, mal nicht selbst zu spielen, sondern den anderen zuzuschauen. Machen sie das richtig? Sollte man was ändern? Das sind die häufigen Fragen einer Assistentin. Und am besten ist es, wenn die Regieassistentin sagt, was sie denkt, egal, ob es falsch oder richtig ist. Im Theater gibt es so etwas nicht. Das ist auch das Coole daran!

 

Immer wieder Sonntags…

…treffen wir uns in der Hellenischen Gemeinde von 17 bis 19 Uhr. An diesem Sonntag, 01. Februar 2015, geht es nach dem szenischen Schreiben weiter mit den Proben für ‘unser’ Stück. Unter der Leitung von unserer Regisseurin Elena heißt es dann nicht nur üben, üben, üben – sondern: Spaß am Spiel! Spaß an der Bewegung – und natürlich – Spaß am Theater-machen.

Nächstes Treffen: Szenisches Schreiben II

Neue Turnschuhe oder barfuß am Strand auf Kreta, Carving im Schnee oder die Aufregung vor der Klassenarbeit: Wie aus einer kleinen Erinnerung ein Stück Theater werden kann, könnt Ihr am Sonntag, 25.01.2015, mit unserem Experten für Deutsche Jugenddramatik Jörg Menke-Peitzmeyer bei unserem Workshop “Szenisches Schreiben” erleben – wie immer von 17-19 Uhr in der Hellenischen Gemeinde.

 

Wir für Euch! – Heute: Videoartist Ioanna Kryona

 

 

Ioanna

 

 

   Ioanna Kryona, Videoartist

 

 

Geboren 1990 in Thessaloniki, Griechenland. Ihr Bachelorstudium hat sie in Kunstgeschichte und Filmwissenschaft an der Freien Universität Berlin im Jahr 2012 abgeschlossen. Zurzeit steht sie vor dem Abschluss des Masterstudiengangs Filmwissenschaft der Freien Universität.

Zwischen 2009 und 2010 hat sie Praktika in unterschiedlichen Unternehmen der Filmbranche absolviert, wie die 50. Internationalen Filmfestspiele, das 11. Internationale Dokumentarfilmfestival von Thessaloniki sowie in dem Filmmuseum von Thessaloniki als Ausstellungsassistentin gearbeitet.

Seit 2010 beschäftigt sie sich mit der Erstellung von Kurz- bzw. Animationsfilmen, die sich in verschiedene Kunstprojekte wie Konzerte oder Theaterstücke eingliedern lassen oder der Förderung selbstorganisierter Strukturen dienen, wie beispielsweise das Griechische Kulturzentrum zu Berlin e. V. Im Jahr 2012 arbeitete sie außerdem im Auftrag des Museums für Byzantinische Kultur in Thessaloniki als Regisseurin an zwei Kurzfilmen für die Ausstellung „Thessaloniki der Sammler – Geschichten der Stadt“ (21.09. – 08.12.2012).

In diesem Jahr dreht sie nach eigenem Drehbuch den Kurzfilm “Postheimat”.