Wir für Euch! – Heute: Unsere Regisseurin

Elena_Sokratous

 

 

Elena Sokratous ist unsere Regisseurin

 

Elena Sokratous ist in Limassol/Zypern geboren und beschäft sich seit ihrer Kindheit mit dem Theater, wo sie an Theaterkursen und Theateraufführungen teilgenommen hat. Sie hat an der Aristoteles-
Universität in Thessaloniki Theater an der Fakulität der Künste studiert und gleichzeitig an Seminaren über Theaterpädagogik teilgenommen und beides mit Diplom abgeschlossen.

Während ihres Studiums hat sie in Thessaloniki als Theaterpädagogin und Dramapädagogin für alle Bildungstufen gearbeitet, etwa im Waisenheim “Melissi”, in der International Trade Fair
und im Volksmuseum. Für zwei Jahre war sie im Sommer auch als Theaterpädagogin an der
staatlichen, interkulturellen, ganztägigen Grundschule in Limassol tätig.

Heute wohnt sie in Berlin und arbeitet an ihrer Dissertation im Bereich Dramapädagogik an der
Friedrich-Alexander Universität, Erlangen. Gleichzeitig arbeitet sie als Regisseurin und als
Theaterpädagogin für die Griechischen Gemeinde in Berlin.

Sie ist die Gründerin und die Regisseurin der Theatergruppe “ek-drasis” (Limassol, aktiv seit 2009)
und der Theatergruppe “ithAKT” (Berlin, aktiv seit 2012). In Kooperation mit Achilleas Sourlas
erstellet sie die Musik-Theatergruppe “fairy tails” (Berlin, aktiv seit 2013).

Sie hat fünf Theaterstücke geschrieben und inszeniert (Drehbuch und Regie): “Se sas pou
mas akoute” (Limassol, 2009), “alerT” (Limassol, 2010), “R.A.S.” (Limassol, 2011),
“Migronauten” (Berlin, Würzburg, Frankfurt, 2013-2014), “fe ma el” (Limassol, Nicosia, 2013),
und den Kurzfilm “Never have i ever” (Limassol, 2012).

Als Regieassistentin und Schauspielerin hat sie im Kurzfilm “Postheimat” (Berlin, 2014) mitgewirkt. Mit Yianna Neophitou und Marios Patsalis entwickelt sie das multi-location performance project “Symbolic boundary of the door” (Berlin, Paris, Athen, 2014).

Theater ist Freiheit

Ein Beitrag von Maria Tragousti (15)

Schon seit ich klein war hat mich Theater interessiert. Anders als meine damaligen Mitschüler, die Fußball als ihre Lieblings-Freizeitbeschäftigung angaben, hat mich das Schauspiel fasziniert.

Weshalb?

Weil man selbst als einzelne Person oder auch zusammen mit anderen auf der Bühne eine eigene Welt erschaffen kann.
Weil man den Alltag vergessen kann.
Weil man lachen, weinen und aus vollem Hals heraus schreien kann.
Für mich bedeutet Theater Freiheit.
Und in gewisser Weise auch, die Welt aus einer anderen Perspektive zu sehen und zu verstehen.

Deshalb war ich auch begeistert von der Idee an einem Projekt teilzunehmen, dass Jugendlichen die Möglichkeit gibt, ihre Interessen finden oder präsentieren zu können.
Ob Theater schreiben, kritisieren, spielen oder übersetzen: Mein Leben – Mein Theater bietet uns einfach viel an. Mich selber hat das umfassende Programm gelockt und dass ich andere Jugendliche mit griechischen Wurzeln kennenlernen kann. Wir reden sehr viel Griechisch und versuchen die beiden Sprachen zu verbinden. Das finde ich einfach toll!

Außerdem ist das Projekt ein Jahr lang kostenlos, inklusive Theaterbesuchen. Ich kenne viele Jugendliche, die sich solch einen Kurs im Normalfall nicht leisten können. Deswegen bedanke ich mich noch einmal bei dem ganzen Team von Mein Leben – Mein Theater!

Ich freue mich auf das, was uns noch beigebracht wird und auf ein hoffentlich tolles Ergebnis!

In Nathans Gemächern: Wertvolles und Wandelbares

Theater und Bahnstreik haben nichts miteinander zu tun? Von wegen! Die Inszenierung von “Nathan” im Theater Strahl musste gestern zwar leider ausfallen, doch wir hatten trotzdem einen tollen Abend.

Charlotte Baumgart, die Theaterpädagogin des Strahl, empfing uns zu einem Workshop in Jerusalem – in den Gemächern von Nathan und Saladin. Dort konnten wir erleben wie unterschiedlich und ausdrucksstark Namen sind und wie sich etwas vollkommen Unscheinbares in das schönste, lustigste, ekligste, gefährlichste oder auch nützlichste Ding verwandeln kann.

Nur gut, wenn man am Ende des Tages alle Hürden erfolgreich umfahren bzw. umschiffen konnte und den sicheren Hafen (λιμάνι!) erreicht hat.

Großen Dank an Charlotte Baumgart und Elena Sokratous!

Und an Saladin und Nathan, dass wir uns in ihren heiligen Hallen austoben durften!

Nathan_Strahl

(Szene aus der Inszenierung “Nathan”, Theater Strahl, Berlin)

Eine Nachricht aus Athen!

I am looking forward to coming to Berlin, I want to meet all these young people who feel attracted to theatre, to its intangible reality. It’s been at that age, in adolescence, when, me too, I realized that theatre was going to be an essential part of my future life. And I was not mistaken; theatre never stopped bringing genuine excitement to my soul and mind!

Vangelis Hatziyannidis

Ανυπομονώ να έρθω στο Βερολίνο. Θέλω τόσο πολύ να συναντηθώ με νέους ανθρώπους που νιώθουν έλξη στο θέατρο, αυτόν τον άπιαστο κόσμο. Ήταν σ’ αυτή την ηλικία άλλωστε, στην εφηβεία μου, που συνειδητοποίησα κι εγώ ότι το θέατρο θα ήταν αναπόσπαστο κομμάτι της ζωής μου. Και δεν διαψεύστηκα – το θέατρο δεν έπαψε ποτέ να προκαλεί συγκλονισμό, στο νου και την ψυχή μου.

Βαγγέλης Χατζηγιαννίδης.

Wer hat das erste griechische JUGENDstück geschrieben?

Vangelis Vangelis Hatziyannidis ist unser Experte für griechische Dramatik

Er wurde 1967 in Serres, Nordgriechenland geboren. Er studierte Jura an der Universität von Athen und Schauspiel an der Veakis Schauspielschule. Er schreibt Prosa und Theaterstücke.

Sein erster Roman “Vier Wände” wurde im Jahr 2000 veröffentlicht, mit dem “Diavazo Preis 2001 für Debütwerke” ausgezeichnet und ins Italienische, Spanische, Französische, Englische und Portugiesische übersetzt. In Frankreich gewann das Buch den “Laura Bataillon-Preis” für den besten übersetzten Roman des Jahres. Die englische Übersetzung kam auf die Longlist für den “Unabhängigen Preis ausländischer Erzählungen”.

Sein Stück “Am Bildschirm Licht” ist das erste griechische Jugendstück, das im Auftrag des Onassis Cultural Center Athen entstand und dort uraufgeführt wurde. Beim Heidelberger Stückemarkt 2012 erhielt das Stück den Publikumspreis.

Vangelis Hatziyannidis lebt in Athen und wird uns in Berlin besuchen, wenn wir sein neues Jugendstück übersetzen!

Heute, liebe Leute: Unser erstes Treffen!

Wir sehen uns um 15:30 Uhr in der Hellenischen Gemeinde, Mittelstraße 33, Berlin-Steglitz.
Wir freuen uns auf Euch!

Mara und Jenny

Wer heute keine Zeit hat, aber gerne am Projekt teilnehmen möchte, kann sich gerne hier anmelden: mail@theaterverlaghofmann-paul.de oder uns über das nebenstehende Kontaktformular anschreiben!

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